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komm.passion und Freudenberg gewinnen Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG

Frederic Bollhorst, Lisa Brandt, Julian Leven und Patrick Hacker (v. l. n. r.) nahmen die Auszeichnung am 5. Mai in Hannover entgegen (© Stageview/Pedro Becerra)

Mit dem Bewegtbildkonzept der „Mission Impossible“ haben komm.passion und Freudenberg beim Internationalen Deutschen PR-Preis 2022 in der Kategorie „Interne Kommunikation“ überzeugt.

Wer schon einmal einer mehrstündigen Videokonferenz beigewohnt hat, weiß: Das kann sich ziehen. Was also tun, wenn eine globale Führungskräftetagung mit 450 Teilnehmenden aufgrund der Pandemie zwangsläufig online stattfinden muss? Mit dieser Herausforderung sah sich der Technologie-Riese Freudenberg im Frühsommer 2021 konfrontiert. Der „Dialog“, ein im dreijährigen Turnus stattfindendes Event, sollte die Teilnehmenden auf das Thema Digitale Transformation einschwören, für Innovation, Austausch und Teambuilding sorgen – und all das vom heimischen Bildschirm aus.

Digitale Transformation, ein Team aus aller Welt, drei Tage Veranstaltung – eine schier unmögliche Aufgabe, die zur Lösung wurde: Mit der „Globalen Mission Impossible“ entwickelte komm.passion ein individuelles Entertainmentkonzept, das die Teilnehmenden des „Dialog“ auf ein dreitägiges virtuelles Agent:innen-Abenteuer schickte.  Die charismatische Heldin des Adventures, Diane, begrüßte das Team mit schlechten Nachrichten: Ein mysteriöser Dieb hatte sensible Daten von Freudenberg gestohlen. Doch Diane war da, um ihn zu stellen – mithilfe der Teilnehmenden, die sie zu ihren Co-Agent:innen ernannte.

Um die Welt von Diane zum Leben zu erwecken wurde ein eigener Illustrationsstil entwickelt und die individuellen Elemente animiert. Unterstützt wurde das Projekt durch den freien Illustrator Paul Trakies. „Im Fall der Mission Impossible haben wir uns ganz bewusst für einen Gamification-Ansatz entschieden, um den perfekten Mix aus Verfolgen der Story und interaktivem Eingreifen zu finden. Dabei spielten auch analoge Elemente eine Rolle“, berichtet Ole Puls, Executive Creative Director von komm.passion. So erhielten alle Teilnehmenden vor dem Event zusätzlich einen Agentenkoffer per Post, der wichtige Items zur Bewältigung der Mission enthielt.

„Im Fall der Mission Impossible haben wir uns ganz bewusst für einen Gamification-Ansatz entschieden, um den perfekten Mix aus Verfolgen der Story und interaktivem Eingreifen zu finden.“

Ole Puls, Executive Creative Director von komm.passion

Die Rechnung ging auf: Bei 450 Teilnehmenden konnte zeitweise eine Spielbeteiligung von 100 Prozent verzeichnet werden. „Die Mission Impossible war kreativ und dramaturgisch stark – und genau aus diesem Grund ein voller Erfolg“, freut sich komm.passion-Geschäftsführer Frederic Bollhorst. „Bewegtbildformate haben in der internen Kommunikation nicht erst mit der Pandemie einen enormen Aufschwung genommen. Wer relevante Botschaften im Unternehmen nachhaltig kommunizieren will, braucht Storytelling, das mitreißt.“ So auch bei Freudenberg: Die strategischen Kernaussagen rund um das Thema Digitale Transformation waren dank der „Mission Impossible“ auch abseits der strategischen Arbeitseinheiten allgegenwärtig.

Die „Global Mission Impossible“ wurde neben dem Internationalen Deutschen PR-Preis 2022 (Interne Kommunikation) in weiteren nationalen und internationalen Wettbewerbe ausgezeichnet, darunter der Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation 2022 (Live, Hybrid & Digital Event Communication), Silver Telly Award (USA, Employee Communications), Inkometa (Shortlist Digitale Transformation und Leadership Communication, Juryentscheidung ausstehend), die European Excellence Awards 2021 (Shortlist) und Deutscher Preis für Onlinekommunikation (Shortlist).

Mehr zum Zusammenspiel aus Bewegtbild, Digitalisierung und interner Kommunikation lesen Sie in unserem Dossier Systemerfolg.

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