Launch und Indikationserweiterungen Lungenfibrose

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Orphan Diseases, wie die idiopathische Lungenfibrose, sind seltene Erkrankungen. Was selten ist, wird in der Regel selten gesehen und diagnostiziert. Wie können wir daher nicht nur das Wissen über Erkrankung und Therapieoptionen in den Zielgruppen erhöhen, sondern auch ganz konkret die Diagnose unterstützen?

Was war das Kundenbriefing?  

Eine Erkrankung gilt in der EU als seltene Erkrankung, wenn weniger als 5 von 10.000 Menschen daran leiden. Eine Hürde bei der Therapie dieser sogenannten Orphan Diseases ist häufig die frühe und korrekte Diagnose. Es gilt daher Awareness für die jeweilige Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten insbesondere bei Fachgruppen zu schaffen.

Für Boehringer Ingelheim begleitet komm.passion seit 2014 die Kommunikation eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose – von der Pre-Launch-Phase über den Launch bis zur fortlaufenden Aufklärung über die seltene Atemwegserkrankung. Hinzu kam die Vorbereitung von Indikationserweiterungen, mit denen weitere Facharztgruppen einbezogen wurden.

Die Aufgabenstellung lautete: Wie können wir nicht nur das Wissen über Erkrankung und Therapieoptionen in den Zielgruppen erhöhen, sondern auch ganz konkret die Diagnose unterstützen? Der Fokus sollte dabei zunächst auf der Fachkommunikation mit pneumologischen, allgemeinmedizinischen und pharmazeutischen Medien liegen und wurde später in Richtung Rheumatologen und Radiologen erweitert. 

 

Wie wurde die Aufgabe gelöst? 

komm.passion setzte in der Kommunikation auf eine Kombination aus klassischen Fachpressetools und digitalen Elementen, um Erkrankung und Diagnose für die Experten erlebbar zu machen. Die Medienkontaktarbeit war bereits in der Pre-Launch-Phase etabliert worden und wurde in der Folge mit regelmäßigen Mailings zu neuen Studiendaten und Einladungen zu F2F- und Online-Symposien und -Konferenzen intensiv weitergeführt. 

Insgesamt lag für Boehringer Ingelheim und komm.passion ein starker Fokus auf der Digitalkommunikation. Fachgruppen und Journalisten nahmen an einem internationalen Tweet-Chat auf dem Twitter-Account von Boehringer Ingelheim teil. In einer App wurde spielerisch das Diagnose-Ohr geschult und in Quizform verschiedene Atemwegserkrankungen anhand der Geräusche bei der Auskultation abgefragt. Dr. Johannes Wimmer, bekannt durch TV und Printmedien, verlängerte die Kampagne insbesondere in Richtung Allgemeinmediziner. Für jede zusätzliche Indikation wurde ein eigener Social-Media-Funnel auf Basis des Userverhaltens der neu hinzu gekommenen Facharztgruppen entwickelt, mit dem diese individuell digital angesprochen werden können.

Was war das Ergebnis?

Die individuellen Presseevents sowie die digitalen Materialen wurden von Fachjournalisten und Medizinern sehr positiv aufgenommen. Es fand eine breite Berichterstattung in den relevanten Fachmedien statt. Schon wenige Monate nach Launch war die Bekanntheit bei Pneumologen über 90 %, die Marktführerschaft in Deutschland nach 1,5 Jahren erreicht. Im engen Schulterschluss mit dem Social-Media-Team von Boehringer Ingelheim wurde die Vorreiterrolle des Unternehmens auch in der Digitalkommunikation gefestigt und weiter ausgebaut. 

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