Kritikerlisten für Monsanto? „Legal wie legitim!“

Die mediale Aufregung rund um sogenannte „geheime Kritikerlisten“ der Agentur FleishmanHillard für ihren Kunden Bayer und Monsanto war groß. Am Ende verblieben heiße Luft und ein Kartenhaus, das in sich zusammenfiel. Der Deutsche Rat für Public Relations, das höchste Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der deutschen PR-Branche, getragen von den führenden PR-Verbänden, der DPRG, der GPRA und des BdP, hat „keinerlei Fehlverhalten im Hinblick auf die gültigen Kodizes oder Richtlinien“ erkannt. Daher ist das Verfahren eingestellt worden.

Was war überhaupt passiert? FleishmanHillard hatte relevante Stakeholder und Multiplikatoren in der Debatte rund um Monsanto identifiziert – darunter Politiker, Journalisten und Aktivisten. Eine Fleißarbeit. Geheime Quelle? Whistleblower? Fehlanzeige! Alles aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengetragen und für jedermann jederzeit einsehbar.

Unser CEO, Prof. Dr. Alexander Güttler, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses Unternehmen und Markt 1 des Kontrollgremiums, betont: „FleishmanHillard hat sich zumindest bei den deutschen Listen, die uns vorlagen, an alle Spieregeln gehalten. Die Aufregung war hier zumindest eindeutig nicht gerechtfertigt. Alles war legal wie legitim.“

Das findet auch Branchenjournalist Uwe Vorkötter der horizont: „Kein Journalist, kein Politiker, kein Aktivist ist in irgendein Fadenkreuz geraten, niemand wurde despektierlich behandelt.“