komm.passion-CEO Alexander Güttler im Interview mit dem WDR: Kampagnen-Check

Wie Parteien soziale Medien im Wahlkampf nutzen

Prof. Dr. Alexander Güttler, CEO von komm.passion, gibt im Interview mit dem WDR-Magazin Westpol einen Einblick in den NRW-Landtagswahlkampf 2017: „Spannend ist, was wir in Europa zur Zeit teilweise von den Rechten vorgemacht bekommen. Etwa in Frankreich. Viele Politiker hängen sich in einzelne Themen richtig rein und sind in sozialen Netzwerken sehr aktiv. Sie bauen sich dort eine riesige Gemeinde an Fans und Followern auf und können diesen während des Wahlkampfes kontinuierlich neue Botschaften senden. Das sind intelligente Tools und die sollte man nicht nur der extremen Rechten überlassen.“ Denn der Wahlkampf, den die etablierten Parteien von CDU und SPD bis hin zu Bündnis 90/Grüne und Linken gerade führen, ist sehr konservativ geprägt. Doch gerade die unentschlossenen Wähler erreicht man nicht unbedingt mit Flyern auf der Straße, sondern auf Facebook, Twitter & Co. Anders die FDP: Die Liberalen nutzen die sozialen Medien, um mit ihren potenziellen Wählern in Kontakt zu treten.

Wer genau die Wähler sind, die sich auf Facebook & Co. tummeln, weiß komm.passion. Zur Zielgruppenanalyse setzt die Agentur ein spezielles Social-Media-Analyse-Tool ein, das zum einen Antworten auf die Fragen nach Interessen und Gewohnheiten der Fans liefert. Zum anderen ist es in der Lage, die komplette digitale Lebenswelt samt Bedürfnissen, Wünschen und ungeahnten Querverbindungen abzubilden.

Hier geht's zum Beitrag in der WDR-Mediathek (online verfügbar bis 07.05.2018)

 

QuelleTitelbild: Screenshot: WDR