ARD-Magazin „Brisant“ interviewt komm.passion-CEO

Schock, lass nicht nach!

Mit einem Schockvideo die Menschen zu mehr Aufmerksamkeit als Fußgänger bringen? Das schafft gerade erfolgreich die Französische Behörde für Verkehrssicherheit. In Paris hat sie an der Ampel einer belebten Kreuzung einen Bewegungsmelder installiert. Sobald ein Mensch bei Rot geht, löst dieser ein Geräusch wie von einem bremsenden Auto aus. Zusätzlich macht eine Ampelkamera ein Foto vom entsetzten Gesicht. Damit nicht genug: Das Bild wird sofort auf eine nahe digitale Plakatwand übertragen mit dem Aufruf: „Riskiere es nicht, dem Tod ins Auge zu blicken.“

Die ARD berichtete in ihrer Sendung „Brisant“ über die Kampagne und befragte komm-passion-CEO Prof. Dr. Alexander Güttler zu ihrer Wirkung: „Sehr häufig arbeiten solche Schockvideos mit gecasteten Menschen und gescriptetem Ablauf, weil man niemandem schaden will. Wenn ich einen Schockmoment im wirklichen Leben erlebt habe, dann werde ich möglicherweise mein Verhalten ändern. Das ist aber eher ein Nebeneffekt solcher Kampagnen. Es geht in der Regel darum, dass viele Menschen darüber sprechen.“

Das vollständige Statement ist hier in der ARD-Mediathek zu finden (verfügbar bis 25.05.2017).