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Facebook überflügelt Google

Soziale Netzwerke wie Facebook überflügeln klassische Suchmaschinen, zum Beispiel Google, zur Recherche. Das ist einer der Trends, die Newsaktuell in seiner Studie „Recherche 2016“ zu Tage befördert hat. Bei der Befragung zwei Jahre zuvor noch galten Suchmaschinen unangefochten als Recherchequelle Nummer eins. Facebook lag auf Rang sieben, youtube auf acht. Inzwischen nehmen Google&Co. an Bedeutung für Journalisten deutlich ab, während die Kurve von Facebook und youtube steil nach oben geht.

Die dpa-Tochter befragte für „Recherche 2016“ über 1.200 Journalisten zu ihren Recherche-Gewohnheiten: Für rund 60 Prozent sind Social Media in der vergangenen Jahren wichtiger geworden. Dabei tut sich eine Generationenkluft unter den Medienvertretern auf: 78 Prozent der unter 35-Jährigen nutzen Social Media zur Recherche,  bei den über 50-Jährigen sind es gerade 38 Prozent. Für komm.passion wichtige Daten, die die eigenen Erfahrungen bestätigen.

Und für Unternehmen und Verbände, die es in der Kommunikation vorwiegend mit jüngeren Journalisten zu tun haben, bedeutet das: Sie kommen endgültig nicht mehr an einem eigenen Auftritt bei Facebook und youtube vorbei – ob in B2B oder B2C, ob im Mittelstand oder der Logistik.