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Den richtigen Ton getroffen?

Emotionen können den "gesunden Menschenverstand" schon einmal lahm legen. Eine patzige E-Mail ist schnell verfasst und gesendet. Der bittere Geschmack beim Lesen bleibt beim Empfänger (Mitarbeiter, Kunden, Kooperationspartner) lange zurück.

Ein digitales Warn-Schild, um einen solchen Fauxpas zu vermeiden, ist vorstellbar. Forscher der Islamic University of Technology Bangladesh entwickeln einen Algorithmus, der die Emotionen des Schreibers beim Eingeben von Texten bewertet. Indikatoren sind die Geschwindigkeit und der Rhythmus bei der Eingabe des Textes, aber auch die Fehlerhäufigkeit. Der Text selbst wird ebenfalls hinsichtlich emotionaler Begriffe automatisch geprüft.

Ob die Menschheit darauf wirklich gewartet hat? Führungskräfte sollten jedenfalls in regelmäßigen Trainings lernen, in schwierigen und/oder emotionalen Situationen kommunikativ richtig zu agieren.