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B2B und Investitionsgüter als Marke?

Beim 5. Deutschen Marken- und Designkongress wurde viel diskutiert, wie effiziente Markenführung im B2B aussehen kann. Das Thema Design spielte dabei eine Rolle und auch ein gewisser neidischer Blick auf emotional aufgeladene Konsumgüter- und B2C-Marken wie Milka Schokolade und Apple blieb nicht aus.

Ist die Welt der Marken für die Investitionsgütersparte wirklich utopisch? Nein. Die Frage ist nur: Welche Form der Marke macht im B2B wirklich Sinn? Es sind sicher nicht die trendigen Technologie- und bunten Lifestyle-Brands, denen Industrieunternehmen nacheifern müssen, im Gegenteil. Kein Unternehmen sollte versuchen etwas zu sein, das es nicht ist.

B2B-Unternehmen liegt die geballte Welt der Kompetenz-Marken zu Füßen und wartet nur darauf, erobert zu werden. Werte wie Innovativität, Service, Originalität können ebenso entscheidende Treiber sein wie ein charismatischer Inhaber oder Geschäftsführer, besonderes Engagement für Nachhaltigkeit und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung (CSR).

Ein neidvoller Blick auf andere und der Versuch, diese zu kopieren, wird kaum den gewünschten Erfolg bringen. Innovation und Originalität gewinnen - erst recht in der Kommunikation und Markenführung.