komm.passion Dossier 04/2014

Die Imagebroschüre ist tot - es lebe der Nachhaltigkeitsbericht!

Nachhaltigkeitsberichte liegen im Trend. Eine KPMG-Studie aus dem Jahr 2013 kommt zu dem Ergebnis, dass fast drei Viertel aller Unternehmen weltweit bereits über ihr Nachhaltigkeitsengagement berichten. Immer mehr Organisationen geben Auskunft darüber, welche Auswirkungen ihr Handeln auf ihr Umfeld und auf die Chancen und Möglichkeiten künftiger Generationen hat. Aber was genau meint der Begriff Nachhaltigkeit? Und was macht einen Nachhaltigkeitsbericht zum glaubwürdigen Kommunikationsinstrument?

Der Begriff Nachhaltigkeit hat eine lange Geschichte. Die am häufigsten genutzte Definition ist die der Brundlandt-Kommission. Diese hatte 1987, im Auftrag der UN, unter Nachhaltigkeit ökologische, ökonomische und soziale Entwicklungsziele gleichberechtigt zusammengefasst. Der breite Nachhaltigkeitsbegriff ist kein Zufall. Aufgabe der Brundlandt-Kommission war es nicht zuletzt, eine Begrifflichkeit zu prägen, zu der möglichst viele Akteure unterschiedlichster politischer (und wirtschaftlicher) Ausrichtung „ja“ sagen konnten. Die Definition:

"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."

Die EU macht Druck

Bisher gibt es in Deutschland keine Berichtspflicht zu Nachhaltigkeit, doch das kann sich ändern. Im Oktober 2011 verkündet die Europäische Union eine neue Strategie für die soziale Verantwortung von Unternehmen. Darin heißt es unter anderem: „Um gleiche Ausgangsbedingungen zu gewährleisten, wird die Kommission, wie in der Binnenmarktakte angekündigt, einen Vorschlag für eine Rechtsvorschrift über die Transparenz der sozialen und ökologischen Informationen präsentieren, die von den Unternehmen aller Branchen bereitgestellt werden.“

Am 15. April 2014 hat das EU-Parlament eine entsprechende Richtlinie verabschiedet. Diese soll zunächst nur für Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten gelten, die entweder einen Nettoumsatz von mehr als 40 Mio. Euro oder eine Bilanzsumme von mehr als 20 Mio. Euro aufweisen. Nach heutigem Stand ist kein bestimmtes Format der Berichterstattung vorgeschrieben.

Ende September muss die Richtlinie vom Europäischen Rat noch genehmigt werden. 2016 soll sie dann in das jeweilige nationale Gesetz übergehen und 2017 verbindlich gelten. Wie genau die Richtlinie in Deutschland umgesetzt wird, muss sich erst noch zeigen.

Drei gängige Standards

Glaubwürdig wird ein Nachhaltigkeitsbericht vor allem durch externe Prüfung und Bestätigung. Eine zentrale und allgemein verbindliche Prüfstelle gibt es nicht, allerdings haben sich bestimmte Standards eher durchgesetzt als andere. Drei von ihnen seien hier kurz vorgestellt:

Weltweit anerkannt: Global Reporting Initiative (GRI)

80 Prozent der 250 größten Unternehmen weltweit orientieren sich beim Erstellen ihrer Nachhaltigkeitsberichte an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Die Global Reporting Initiative ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1997 in Boston, USA gegründet wurde. Sie kooperiert unter anderem mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der ISO. Die GRI unterstützt die Nachhaltigkeitsberichterstattung aller Organisationen und verfolgt dabei das Ziel Nachhaltigkeitsberichte zur gängigen Praxis zu machen.

Die GRI-Richtlinien bieten in erster Linie vergleichbare Berichtsstandards, die Unternehmen, Investoren, Arbeitnehmern oder generell der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild davon zu machen, ob Organisationen nachhaltig handeln.

Aktuell können Organisationen nach dem GRI Standard G3 oder dem neueren Standard G4 berichten. Für den GRI-Standard G3 lassen sich drei Teile der Berichterstattung unterscheiden: Der erste Teil umfasst allgemeine Berichtsparameter und Angaben zu Strategie, Organisationsprofil und Corporate Governance. Diese Standardangaben ermöglichen es dem Leser, sich ein Gesamtbild von einer Organisation zu machen. Im zweiten Teil geht es um den Managementansatz, der beschreiben soll, wie eine Organisation nachhaltiges Handeln sicherstellt. (Nur für Berichtslevel A und B verpflichtend – s.u.). Der dritte Teil umfasst die konkreten Leistungsindikatoren, die in die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft/Soziales eingeteilt sind.

Die Organisationen können aus insgesamt 84 Leistungsindikatoren – davon 55 sogenannte Kernindikatoren und 29 Zusatzindikatoren – selbst wählen, worüber sie genau berichten möchten (Stand: 8. Mai 2014, die Zahl der Indikatoren kann sich ändern). Verpflichtend ist, dass mindestens ein Indikator aus allen Dimensionen enthalten ist. Die Anzahl der Indikatoren hängt letztlich vom selbst gewählten Berichtslevel ab. Um Anwendungsebene C zu erfüllen, sind Angaben zu mindestens 10 Indikatoren erforderlich, für Level B mindestens 20 Indikatoren. Anwendungsebene A ist nur dann erfüllt, wenn zu allen Kernindikatoren berichtet wird. Das heißt aber nicht, dass eine Organisation zu allen Indikatoren Daten liefern muss. Manchmal ist dies auch gar nicht möglich. In dem Fall genügt eine Erläuterung, warum keine Angaben gemacht werden können.

Infografik GRI-Kriterien

Beispiele für Leistungsindikatoren

Im Bereich Ökologie sollen Unternehmen unter anderem berichten, ob und welche Ressourcen (bspw. Wasser, Bodenschätze etc.) aus der Natur entnommen werden. Sie sollen auch transparent machen, was sie wieder in die Natur abgeben (z.B. CO2-Emissionen) und welche Umweltschutzmaßnahmen sie treffen.

In der ökonomischen Dimension fragt GRI nach der wirtschaftlichen Leistung einer Organisation, aber auch nach mittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen für das Umfeld, wie zum Beispiel Infrastrukturinvestitionen in Verkehrsverbindungen oder Versorgungseinrichtungen.

Im Bereich Gesellschaft/Soziales erfassen die Leistungsindikatoren Aspekte wie die Zahl der Beschäftigten, die Beschäftigungsarten (fest oder frei, tariflich oder nicht tariflich), Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen, betriebliche Gesundheitsprävention oder den Anteil von Frauen in Führungspositionen.

G3 noch bis Ende 2015 möglich

Bis 31.12.2015 kann noch nach GRI-Standard G3 berichtet werden. 2016 ist Schluss damit, dann gilt für alle Unternehmen der einheitliche Standard G4, der umfangreichere Anforderungen an die Berichterstattung stellt. Bereits jetzt umfasst G4 91 Leistungsindikatoren. Zudem sind umfassendere Ausführungen zum Managementansatz der Organisation, der nachhaltigen Beschaffung und den Lieferketten verpflichtend. GRI-Anfänger sollten also nicht zögern, jetzt mit dem G3 Standard zu starten, der einen guten Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet.

Die GRI-Prüfung kostet zurzeit 1.750 Euro (netto).

Der UN Global Compact

Das heute weltweit größte und wichtigste Netzwerk für unternehmerische Verantwortung ist der Global Compact der Vereinten Nationen. Dieser versteht sich nicht als Regulierungsinstrument, sondern als freiwillige Initiative, die - im Dialog mit staatlichen und nicht-staatlichen Vertretern - Partnerschaften initiiert und praktikable Ansätze entwickelt.

Die Mitglieder des Global Compacts sind dazu verpflichtet, sich an die Prinzipien der Initiative zu halten und ihre Stakeholder jährlich in einer Fortschrittsmitteilung darüber zu informieren. Seit Mai 2010 kooperiert die GRI mit dem Global Compact und hat deren Themen und Prinzipien in die eigenen Richtlinien integriert. Im Gegenzug schlägt der Global Compact seinen Mitgliedern die GRI-Richtlinien als "Berichtssprache" für ihre regelmäßigen Fortschrittsberichte vor.

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) baut auf viele Elemente der GRI auf. Entwickelt wurde der Kodex vom Rat für Nachhaltige Entwicklung, der diesen am 13.10.2011 einstimmig beschlossen hat. Der Kodex wurde mit der Empfehlung an die Bundesregierung überstellt, sich das Projekt zu Eigen zu machen. Das Konterfei von Bundeskanzlerin Merkel auf der Homepage des Kodexes demonstriert, dass sie dies auch umgesetzt hat.

Ziel des DNK ist es, Nachhaltigkeitsleistungen der Unternehmen sichtbar, verbindlich, transparent und vergleichbar zu machen. Der Kodex eignet sich nach eigener Angabe für Unternehmen jeder Größe und Rechtsform.

Um den Deutschen Nachhaltigkeitskodex zu erfüllen, erstellen Unternehmen eine Entsprechenserklärung zu den zwanzig Kriterien und den ergänzenden Leistungsindikatoren. Die Erklärung erfolgt, ähnlich wie im GRI-Berichtsrahmen, anhand der Kategorien Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft. In der Erklärung berichten Unternehmen über die Erfüllung (comply) der Kodexkriterien oder über die Gründe, warum sie über die geforderten Kriterien nicht berichten (explain). Der Rat für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht die Entsprechenserklärungen zum DNK auf seiner Webseite. Wer das macht, hat die Möglichkeit, das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes für seine Unternehmenspublikationen zu nutzen.

Organisationen mit dem höchsten Berichtsstandard von GRI (A+) kann die Erfüllung der DNK-Kriterien sofort anerkannt werden. Aber auch allen anderen Organisationen ist die parallele Anwendung von GRI und DNK zu empfehlen. Der zusätzliche Aufwand ist vergleichsweise gering, die kommunikative Wirkung dafür umso größer.

Die Selbstauskunft zum DNK ist kostenfrei.

EMAS – anspruchsvolles Öko-Audit der Europäischen Union

Deutlich anders funktioniert EMAS, das Gütesiegel der Europäischen Union und nach eigenen Angaben das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Darunter verstehen die EMAS-Macher den Teil des Managements, der sich mit den Umweltaspekten einer Organisation beschäftigt und im Auge behält, wie sich das gesamte Handeln einer Organisation, von der Organisationsstruktur über die Planung bis hin zu Tätigkeiten und Dienstleistungen, auf die Umwelt auswirken. Das Öko-Audit hat unter anderem Partner im Umweltgutachterausschuss, im Umweltbundesamt und in der EU-Kommission. Unternehmen, die die strengen EMAS-Verordnungen erfüllen, erhalten eine Registrierungsnummer und können im Anschluss das EMAS-Logo nutzen.

Der Weg zur EMAS-Registrierung erfolgt über einen sechsstufigen Prozess. An dessen Beginn steht mit der Umweltprüfung die Analyse von Umweltvorschriften und Umweltaspekten, die für die jeweilige Organisation relevant sind. Im zweiten Schritt werden in einer öffentlichen Erklärung konkrete Ziele und Maßnahmen festgelegt, die die Organisation schließlich durchführen und durch externe staatliche Umweltgutachter validieren lassen muss. Ist dies erfolgreich abgeschlossen, kann sich die Organisation im EMAS-Register des DIHK registrieren und darf das EMAS-Logo nutzen. Wichtig für Unternehmen mit mehreren Standorten: Jeder Standort muss einzeln diesen Prozess durchlaufen, damit er das EMAS-Logo nutzen darf.

Die Qualität von EMAS wird von den Mitgliedstaaten der EU überwacht. Alle drei Jahre wird eine Umweltbetriebsprüfung durchgeführt und ebenfalls von einem unabhängigen und staatlich anerkannten Gutachter beurteilt. Während GRI und der Deutsche Nachhaltigkeitskodex einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbegriff verfolgen, der Ökologie, Ökonomie und Soziales gleichberechtigt nebeneinander stellt, fokussiert EMAS auf die Ökologie.

Acht Punkte, die Sie bei Ihrem Nachhaltigkeitsbericht beachten sollten

Hat man sich für einen oder mehrere Prüfstandards entschieden geht es an die Erstellung des Berichts. Im Folgenden gehen wir auf acht Punkte ein, die auf den ersten Blick vielleicht selbstverständlich erscheinen, sich in der Praxis aber immer wieder als Knackpunkte für eine erfolgreiche Projektumsetzung erweisen:

Planen Sie ausreichend Zeit und Ressourcen ein. Ein Nachhaltigkeitsbericht braucht Zeit - ein halbes Jahr ist rasch vorbei, bis der Bericht steht. Für den Nachhaltigkeitsbericht müssen viele Abteilungen Zahlen und Fakten zuliefern, die sie zum Teil erst noch erheben müssen. Die Zusammenführung dieser Informationen lässt sich nicht nebenbei zum Tagesgeschäft erledigen. Kalkulieren Sie den zeitlichen Aufwand daher nicht zu knapp.

Alle müssen mitmachen. Damit das Projekt gelingt, müssen alle Abteilungen mitmachen und Informationen zuliefern. Binden Sie Ihre Fachabteilungen früh in das Projekt mit ein. Sie werden staunen, wie schnell genügend Themen und Aspekte zusammenkommen, um die anspruchsvollen Standards von GRI oder des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes zu erfüllen. Prüfen Sie von Beginn an, welches Bildmaterial für die Themen zur Verfügung steht und wer vor einer Veröffentlichung seine Zustimmung geben muss (Beschäftigte!).

Wissensmanagement gewinnt. In keinem Unternehmen kennt eine Person alle Zahlen und Informationen. Die kommen aus den Fachabteilungen. Dokumentieren Sie frühzeitig die internen Quellen Ihrer Informationen, damit Sie beim Faktencheck Rückfragen rasch klären können.

Den Themenplan erstellen. Je nach Standard gibt es eine kürzere oder längere Themenliste, die Sie in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht abarbeiten müssen. Deshalb sollten Sie gleich zu Projektbeginn einen Redaktionsplan erstellen und mit Ihren Fachabteilungen abgleichen, ob die nachgefragten Informationen auch vorliegen. Ordnen Sie jedem Thema das Kriterium zu, das der von Ihnen gewählte Berichtsstandard abfragt. Dann können Sie sicher sein, die entsprechenden Anforderungen auch zu erfüllen.

Storys, Storys, Storys! Im Grunde täte es auch eine Ansammlung von Tabellen und Kennzahlen. Damit Ihr Bericht aber gelesen wird, muss er unterhaltsam sein. Erzählen Sie spannende Geschichten über das Unternehmen und seine Leistungen, über das Know-how und die Prozesse, die hinter dem offensichtlichen Produkt stehen. „Für Nachhaltigkeitsexperten geschrieben und darüber hinaus eine gute Leseempfehlung für die breite Öffentlichkeit“* – das muss das Ziel auch für Ihren Nachhaltigkeitsbericht sein.

Bilder verdichten Botschaften. Die Themen eines Nachhaltigkeitsberichts sind andere als die einer Imagebroschüre. Deshalb brauchen Sie auch andere Bilder. Prüfen Sie daher frühzeitig, in welchen Unternehmensbereichen eine kontinuierliche Dokumentation schon stattfindet, wo sie etabliert werden sollte und wofür Sie neues Bildmaterial generieren müssen. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, die kennen oft die besten Bildmotive.

Last but not least: Wie nachhaltig ist der Nachhaltigkeitsbericht selbst? Achten Sie von Beginn an auf die nachhaltige Produktion. Das betrifft die Papierauswahl, die Lieferwege, die verwendeten Farben…und letztlich auch die Frage, ob der Bericht überhaupt gedruckt werden muss oder gleich in digitaler Form publiziert wird. Alle unvermeidbaren CO2-Emissionen, die bei der Produktion oder dem Versand entstehen, können etwa durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert werden.

*Aus der Jurybegründung für den „Nachhaltigkeitsbericht 2012“ der Berliner Wasserbetriebe, der 2013 mit dem ECON Award ausgezeichnet wurde. Erstellt wurde der Bericht von komm.passion.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Die entscheidende Frage: Lohnt der Aufwand? Ja, und dafür gibt es mehrere Gründe:

Image und öffentliche Meinung

Konsumenten achten zunehmend auf die Geschichte hinter dem Produkt. Wie produziert ein Unternehmen, und welche Folgen hat ein Produkt für die Umwelt? Wenn Produkte und Produktqualität einander immer ähnlicher werden, gewinnen faire Arbeitsplätze, ein geringer CO2–Ausstoß oder soziales Engagement an Gewicht. Das gilt auch bei der Geldanlage: Wer zusätzlich zur Rendite ein gutes Gewissen bieten kann, punktet bei Anlegern doppelt.

Unternehmen in kommunalem oder staatlichem Besitz

Viele Menschen erwarten von Organisationen in öffentlichem Besitz, dass sie der Allgemeinheit dienen, dass Gewinn nicht oberste Priorität hat und die Bürgerinnen und Bürger von ihnen profitieren. Umgekehrt sollen ihre Leistungen am besten nichts kosten.

Regulierung durch den Gesetzgeber nimmt zu

Seit der UN-Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro ist die nachhaltige Entwicklung Konsens vieler Staaten. Die Regulierung durch den Gesetzgeber nimmt zu – auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Das belegen internationale Umweltabkommen, neue und schärfere Grenzwerte in vielen Bereichen (z.B. Emissionen, Wasser, Quoten etc.), das belegt auch das Vorhaben der EU-Kommission, mehr Druck auf Unternehmen auszuüben, Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen ihres Handelns zu übernehmen.

Stolz auf das Unternehmen

Der Nachhaltigkeitsbericht ist auch HR-Kommunikation. Durch den demografischen Wandel wird der Arbeitsmarkt in vielen Bereichen zum Arbeitnehmermarkt. Fachkräfte wollen sich für Unternehmen engagieren, die ihnen gutes Gehalt und gute Karrierechancen, aber eben auch die Möglichkeit bieten, stolz auf ihren Arbeitgeber und sein verantwortungsvolles Handeln zu sein.

Themenpool Nachhaltigkeitsbericht

Last but not least profitiert die Unternehmenskommunikation von einem Nachhaltigkeitsbericht. Denn er bietet einen großen Pool an Themen, die ansonsten wenig oder keine Beachtung fänden. Themen, die gute Geschichten liefern und beweisen, welch komplexe Unternehmensleistungen hinter scheinbar einfachen und ganz selbstverständlichen Produkten stecken.

Der Druck auf Organisationen, über die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen ihres Handelns zu berichten, ist gestiegen und wird weiter steigen. Deshalb sind Nachhaltigkeitsberichte die Imagebroschüren von heute.

 

 

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Markus Gaier • komm.passion GmbH
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