Case

Standortschließung ohne Tumulte

Ein mittelständischer, Metall verarbeitender Betrieb wollte einen spezialisierten Produktionsstandort schließen. In einem sich zunehmend differenzierenden Wettbewerbsumfeld konzentrierte sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenzen. Der betreffende Produktionsstandort passte nicht länger in das Portfolio. Die Geschäftsführer des traditionsreichen Familienbetriebs hatten eine unternehmerische Entscheidung zu treffen, die bei nüchterner Betrachtung unvermeidlich war: Die Schließung. Schwierig: Den Mitarbeitern musste gekündigt werden. Ein Einsatz in einem anderen Bereich des Unternehmens war nicht möglich.

komm.passion bereitete die gesamte interne wie externe Kommunikation vor – von der Rede des Geschäftsführers über Mitarbeiter-Informationen bis hin zur Pressearbeit.

Alle Karten auf den Tisch

Maßgeblicher Erfolgsfaktor in der Kommunikation war, dass sich das komm.passion-Team tief in das Marktumfeld des Unternehmens eingearbeitet hat. Die Vorgänge hat das Berater-Team höchst transparent in das gesamte Marktgeschehen eingeordnet sowie die Kommunikation aktiv gesteuert. Auch die Funktion des Pressesprechers hat komm.passion in der Akut-Phase extern übernommen.

Dadurch wurde das Unternehmen zur wichtigsten und glaubwürdigen Informationsquelle. Die Journalisten, Mitarbeiter und alle weiteren Stakeholder konnten die Vorgänge als logische Kette nachvollziehen. Selbst vonseiten der Gewerkschaft blieben öffentliche Vorwürfe (von grundsätzlicher Kapitalismus-Kritik abgesehen) aus.

Fazit

Die Berichterstattung blieb sachlich. Weder der Familienunternehmer noch die Geschäftsführung wurden beschädigt. Gerüchte innerhalb des Konzerns entstanden nicht.