Case

Rebellische Zuckerwirtschaft: Törtchen sind Freiheit!

Zucker streitet sich aktuell mit Wurst und Bürostuhl um den Titel, wer das „neue Rauchen“ wird. Vor allem auf Facebook verbreiten sich unsinnige Ernährungstipps und Fake-Food-News mit Zucker als Hauptverdächtigen für alle Zivilisationskrankheiten. Rationale und wissenschaftliche Argumente verlieren sich hier. Wie schafft es die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V., auf dem Schlachtfeld Facebook gehört zu werden? Indem sie die Menschen so anspricht, wie sie es dort erwarten.

Lobby gegen alle Widerstände und Zeitgeister

Die Feindbilder der Chia-Apostel sind bekannt: böse Fette, verdummendes Gluten, giftiger Zucker. Ihre Hexenjagd ist laut. Ernährung mutiert zur neuen Ersatzreligion und sucht sich Feindbilder. Treppenwitz der Geschichte ist, dass die Feindbilder von gestern heute wieder zum Superfood erklärt werden. Das Frühstücksei ist bereits rehabilitiert. Diese Entwicklung über Facebook hörbarer und schneller zu machen, haben wir uns zur Aufgabe erklärt. Mit Haltung und faktenbasiertem Humor, mit Herz und Hirn. Dann wird Zucker dem Ei folgen.

Denkverbote und Essensverbote einreißen

Rationale und wissenschaftlich fundierte Argumente in die Diskussion zu bringen, ist Kern der Verbandsarbeit. Dafür hat die Zuckerwirtschaft mit uns die Kanäle und Plattformen geschaffen. Aber nicht alle Zielgruppen der Verbandskommunikation sind zugänglich für Sachargumente. Selbst wenn Fakten schlüssig präsentiert werden, heißt das noch lange nicht, dass sich Ernährungsirrtümer berichtigen lassen. Für diese Herausforderung in der Zucker-Kommunikation haben wir eine Kunstfigur erschaffen: Die Rebellin Antonia. Ihr Blog klingt nach gutem amerikanischen Traum: Törtchen sind Freiheit! Sie zeigt Haltung gegen Hysterie. Sie spricht humorvoll mit Opfern und Tätern von Ernährungsmythen. Mit ihr geht die Zuckerwirtschaft in den Dialog, um fest betonierte Denkverbote und Essensverbote aufzuweichen.

Vernunftgetriebene Satire und Slapstick in die Newsfeeds

Humor, satirische Texte, Videos und klickbare Headlines – so kann Facebook auch für die Zuckerwirtschaft und für 30 Millionen Deutsche funktionieren. Die Basis? Eine solide Faktenlage. Denn nur mit einer wasserdichten, wissenschaftlich fundierten Haltung lassen sich auch die kritischen Kommentare genießen. Am Ende sind auch die härtesten No-Sugar-Fanatiker nur Menschen – und auf der Suche nach einer Wahrheit. Auch sie lachen manchmal, manchmal auch mit uns.

Die undogmatischeren Blogleser werden abgeholt und bestätigt: „Du bist nicht allein mit der Meinung, dass viel falsch läuft im hysterischem Ernährungsdiskurs. Genieße dein Törtchen!“ Wir sind überzeugt: Wer sich nicht verstecken muss, sollte sich ruhig mit Sponsored Posts in die Newsfeeds und Köpfe seiner schärfsten Kritiker hineinbeamen.

Wer nicht polarisiert, existiert nicht

Damit ecken Antonia und die Zuckerwirtschaft an. Unabdingbar dabei: die Grundhaltung, Reibung als Chance zu verstehen. Durchhaltevermögen ist gefragt, im teilweise mühsamen 1:1 Dialog die unsinnigen Vorurteile gegen Zucker auszuräumen. Reibung haben wir hier zum KPI erklärt:

Performanceorientierte Content-Strategie

Bis Zucker rehabilitiert ist, werden wir als Agentur jede Menge Spaß mit „Törtchen sind Freiheit“ haben. Traumhafte CPCs und rasant wachsende Leserzahlen bringen Viralität in die Verbreitung. Die Zahlen bestätigen die Arbeit der Konzepter, Social-Marketeers, Community-Manager und Texter. Zur Seite stehen ihnen die komm.passion-Kollegen mit Expertisen in Chemie, Biologie und Ernährungswissenschaften. Sie arbeiten an einem Tisch zusammen, spitzen Inhalte tagesaktuell und auf Facebook-Zielgruppen zu. Kampagnen werden fortlaufend optimiert und je nach Performance skaliert.

Wer sich trotzdem mit Essensverboten geißeln will, darf das. Minderheiten machen eine Demokratie erst lebenswert, es steht ihnen Gott sei Dank auch frei. Bei all den todbringenden Dingen da draußen ist es ein Wunder, dass Sie, liebe Leser*innen diesen Case überhaupt bis zum Ende miterleben konnten.