Case

Klare Abgrenzung schaffen

komm.passion hat das Insolvenzverfahren der Alpine Bau Deutschland AG begleitet. Der österreichische Mutterkonzern Alpine Bau GmbH hatte Mitte Juni 2013 Insolvenzantrag gestellt. Das deutsche Tochterunternehmen Alpine Bau Deutschland AG folgte wenige Stunden später. Nach nur fünf Tagen hatte der Masseverwalter der österreichischen Alpine Bau GmbH mitgeteilt, dass eine Auffanggesellschaft gescheitert sei und somit die Schließung der Konzernmutter beantragt würde.

Berichterstattung versachlicht

Die zentrale Herausforderung in der Kommunikationsarbeit bestand darin, die Situation der deutschen Tochtergesellschaft deutlich von der ihrer österreichischen Konzern-Mutter abzugrenzen. Damit sollte dazu beigetragen werden, die Aussichten der deutschen Tochtergesellschaft auf eine bessere Zukunft zu stützen.

komm.passion ist es gelungen, die Situation in Deutschland klar von der in Österreich abzugrenzen und konnte einen neutralen Medientenor erwirken. Dies gelang auch in Hinblick auf zahlreiche ruhende Bauprojekte in Deutschland. Die Berichterstattung konnte insgesamt deutlich versachlicht werden.

Von neutralen zu positiven Artikeln

Als Ergebis konnten wir für Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz der Presse mitteilen, dass sowohl für den Kraftwerksbau wie auch für Auslandsprojekte Übernehmer gefunden werden konnten. Dabei wurden auch rund 730 der aktuell 1.250 Mitarbeiter übernommen. Sämtlichen weiteren Mitarbeitern konnte der Wechsel in eine Transfergesellschaft angeboten werden. Damit nahm das Insolvenzverfahren der Alpine Bau Deutschland AG einen deutlich anderen Verlauf als das ihres österreichischen Mutterkonzerns. In der Medienberichterstattung spiegelte sich das positiv wieder.